Beiträge von Carsten

    Moin Schlenz,

    also mittig mache ich das Boot auch nicht rauf. Dann müsste ich auch erst die Antenne abbauen.
    Das Porta mache ich immer seitlich fest. Da komme ich viel besser ran beim Be- und Entladen und die Gurtenden lassen sich da auch einfacher befestigen.



    Moin Sebastian,

    genau so ist es. Man merkt das Porta auf dem Dach überhaupt nicht, der Pfeilform sei Dank! Mein Test war bis 160 Km/h und Luft nach oben wäre noch gewesen. Beim kleineren PKW mit kürzerem Dachgepäckträger-Abstand wäre ich aber vorsichtiger. :) Könnte mir gut vorstellen, dass sich der Bootskörper aufschaukelt.

    So ein Kombi ist für den Transport schon ideal denke ich. Schließlich muss ja auch noch das ganze Zubehör ins Auto.

    Seitenwinderfahrung habe ich noch keine. Bei Sturm fahre ich in der Regel nicht mit dem Porta raus. ^^ Könnte mir aber vorstellen, dass es bei starkem Seitenwind schon etwas "drückt", jedoch auch hier hat das Porta ja eine gewisse Windschlüpfrigkeit. ;) Auch eine solche Situation sollte kein größeres Problem sein.

    :) Hallo Porta-Fans,

    hier mal passend zum Thema meine persönliche "Autobahn-Verpackung". Wie Sebastian schon schrieb, sollte der vordere Überhang nicht zu groß sein. Ich schiebe das Boot so weit nach vorne, dass ich die Spitze beim Fahren gerade noch sehen kann. So bemerkt man auch rechtzeitig ein Verrutschen.

    Zwischen Dachgepäckträger und Boot lege ich auch immer einen kleinen Streifen Anti-Rutsch-Gummi. Der hat sich bewährt. :thumbup:

    Das eigentliche Boot wird von zwei schwarzen Klemmgurten zusammen gehalten. Bei nur einem Gurt habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Spalt zu groß ist und unnötig Fahrtwind rein kommt. Ein großer Spalt kann Pfeifgeräusche erzeugen und er erhöht natürlich auch den Kraftstoffverbrauch.


    Die Befestigung am Dachgepäckträger mache ich mit 4 blauen Klemmgurten. Klar würden theoretisch auch zwei reichen, aber ich will gerade auf der Autobahn sicher sein, falls sich wirklich mal einer löst oder reißt.

    So verpackt kann euch auf der Autobahn jedenfalls nix passieren, egal ob ihr eine Vollbremsung oder einen "Elchtest" macht. ^^ ;)


    Viele Grüße vom

    Carsten :thumbsup:



    Moin Sebastian, ;)

    war ein guter Hinweis, habe auch gleich mal nachgeschaut wie es mit meinem Porta und dem Torqeedo für MV aussieht.

    Also ich deute die Binnenschifffahrt-Kennzeichnungsverordnung so:
    Ein Porta-Boot, was mit Muskelkraft oder mit einem Motor bis 2,21 KW angetrieben wird, ist nicht kennzeichnungspflichtig.
    Es muss nur mit Name und Adresse des Eigentümers versehen sein.

    Wenn ich also in meinem Boot ein Schild mit Name und Anschrift anbringe, dann sollte das genügen. :) Pech haben nur die Nutzer, welche einen Motor mit effektiv mehr als 2,21 KW am Porta nutzen. Siehst du das auch so?

    Gruß Carsten



    Hallo Jörg,

    von einem Kennzeichen für's Boot ist mir nichts bekannt und ich habe auch noch nie was davon gehört oder gelesen, dass ein Porta so was braucht.

    Mit dem See hast du Recht. ;) In rund 10 Minuten bin ich da. Gerne fahre ich aber auch auf der Peene umher. :) Das ist ja auch der große Porta-Vorteil. Heute hier und morgen da - ein Porta-Boot macht's möglich! Der Malchiner See ist für mich auch etwas weit entfernt.... ;) Zum Kummerower See wollte ich auch mal hin.

    Gruß Carsten :thumbsup:

    Moin Jörg,

    manchmal sind sogar neue Portas schwer zu bekommen. Ich musste damals auf mein 10er ganze vier Monate warten. :huh:
    Der Kaufpreis unterliegt Schwankungen da er ja vom Dollar-Kurs abhängig ist.

    Gebrauchtboote sind relativ selten und wenn, dann in geringen Mengen im Angebot. Als Porta-Fahrer sind wir nun mal Exoten auf den Gewässern. :) Garantiert kennen 99,9% der Deutschen die Porta-Boote gar nicht. Der Hersteller macht auch keine Werbung dafür. Sei also nicht überrascht, wenn später beim Aufbauen plötzlich Menschen stehen bleiben, neugierig gucken und viele Fragen stellen. ;)


    Was du mit der Anmeldung meinst habe ich nicht verstanden.

    Gruß
    Carsten




    Hallo Jörg, 8)

    gut befestigt macht das Porta auf dem Autodach überhaupt keine Probleme. Je nach Dachgepäckträger-Modell kann es auf Grund der glatten Wand zum Verrutschen neigen. Ich lege da immer einen Streifen Anti-Rutsch drunter. (ein Mikrofaser-Lappen macht sich auch gut)
    Auf Grund der Stromlinienform des Bootes kannst du locker die 130 Kmh auf der Autobahn fahren. Natürlich ist das auch vom Auto-Typ abhängig. Meine Erfahrungen beziehen sich auf einen Mazda 6 Kombi. Wenn das Boot auch vollständig zusammen geklappt ist, dann halten sich auch Windgeräusche in Grenzen. Lässt man einen Spalt dann kann bei höheren Geschwindigkeiten ein Pfeifgeräusch entstehen.

    Nun ein paar Hinweise zu den Booten. Bei mir im Keller liegen die Versionen 8 und 10.
    Die 8er Version ist zu empfehlen wenn man alleine mit Gepäck unterwegs ist. Das Boot nutze ich zum Angeln. Es bietet ausreichend Platz für mich, für Motor, Transporträder, Anker und Angelzeug. Die zweite Sitzbank nutze ich als Tisch.
    Das 8er Porta kann natürlich auch mit zwei Personen genutzt werden, aber dann ist praktisch kein Platz mehr für Gepäck.

    Das 10er Porta ist ideal für Touren zu zweit. Einer sitzt vorne und einer hinten und die Bank in der Mitte ist der perfekte Tisch. Auch für Gepäck bietet das 10er genug Reserven. Ich nutze es für den Familienausflug zu zweit oder zum Angeln mit zwei Personen.

    Warum nahm ich keine 12er Version? Es bietet für zwei Personen keinen wirklichen Mehrwert. Es ist aber länger und somit unhandlicher und es überschreitet mein Kellermaß um ein paar Zentimeter. Das 12er Boot macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn ständig mehr als 2 Personen unterwegs sind. Durch die größere Bootslänge haben die Insassen mehr Beinfreiheit.
    Natürlich ist das Handling des 12er Porta schon etwas schwerer als beim 10er und gerade bei kleineren Autos kann die zusätzliche Länge schon problematisch werden.

    Ich hoffe es waren einige brauchbare Hinweise für dich dabei.

    Gruß, Carsten ;)


    :) Hallo Susanne, hallo Stephan,


    da ich den Torqeedo Travel 1003 mittlerweile über drei Jahr nutze, kann ich auch schon etwas über die Erfahrungen mit ihm berichten.
    Vorab sei erwähnt: da ich sowohl das Porta als auch den Motor nur im Keller eines Mehrfamilienhauses lagern kann, gab es zum E-Motor keine Alternative.


    Dann stand ich vor der Frage, ob ich einen Motor in Kombination mit einer Autobatterie kaufe, oder mich für die „HighTech-Lösung“ entscheide. Nach langem Überlegen hatte ich mich dann für den Torqeedo entschieden und es bis heute nicht bereut.
    Klar, es ist keine billige Lösung, aber Made in Germany hat nun mal seinen Preis und die Qualität des Motors überzeugt auf ganzer Linie. Der komplette Motor (mit Akku) wiegt gerade mal 14 kg, alleine schon eine Autobatterie dürfte deutlich schwerer sein. Der Motor ist robust, wasserdicht, leicht zu zerlegen und er hat vor allem eine GPS-basierte Reichweiten-Berechnung. Ich kann also jederzeit sehen, wie weit ich mit der aktuellen Geschwindigkeit noch komme. Eine feine Sache und ein großer Vorteil gegenüber der Autobatterie-Lösung.
    Die Leistung ist für mich völlig ausreichend, bei Vollgas schiebt er das Porta mit ca. 8 Km/h.


    Stephan, deine Entscheidung für den Benziner war völlig richtig. Bei der Strömung auf dem Rhein müsstest du viel höhere Drehzahlen fahren als ich hier auf unseren Seen oder Flüssen, wo die Strömung praktisch gegen Null geht. Eine starke Strömung und dazu noch etwas Wind wird den Torqeedo schnell an seine Grenzen bringen und den Akku leer saugen.
    Bei den E-Motoren gilt ja generell die Regel: je höher die Geschwindigkeit umso geringer die Reichweite. Bei Vollgas erreiche ich gerade mal 4 Km, bei Halbgas sind es schon um die 10 km und bei langsamer Fahrt bringt er das Porta bis zu 18 Km weit. Mir reicht das völlig aus.


    Susanne, ein lautes Motorengeräusch kann ich nicht bestätigen, mir fehlt da allerdings der Vergleich mit anderen Motoren. Persönlich betrachte das Geräusch als nicht störend. Was den Akku betrifft bin ich ebenfalls sehr positiv überrascht. Er hat in den drei Jahren praktisch noch nichts von seiner Kapazität verloren. Die Selbstentladung über Winter ist extrem gering. Gerade mal ein Prozent geht diese in den Wintermonaten runter!
    Der Preis ist schon heftig, das stimmt. Betrachtet man aber die Leistung und seine zahlreichen Vorteile, dann würde ich den Preis als hoch – aber angemessen bezeichnen.


    Viele Grüße aus Neubrandenburg vom
    Carsten :thumbup:

    Also hier im Nordosten ist seit Wochen Urlaubswetter. :) So weit so gut, nun die schlechte Nachricht: Ich habe noch keinen Urlaub! :D
    Da wir jetzt zum Frühlingsende schon Sommerwetter haben, was für ein Wetter bekommen wir wenn erst mal Sommer ist....??? :D


    Egal, Porta fahren geht ja bei (fast) jedem Wetter....! :thumbsup:

    :) Hallo Sebastian,


    genial ist wohl übertrieben, aber es könnten für mache Porta-Kapitäne ganz sinnvoll sein. ;)
    Was mich besonders nervte: Das neue Porta-Heck ist leider nicht waagerecht sondern fällt nach innen ab. Daher rutschten mir die Ruder immer in Richtung Motor. Mit der leicht zu bauenden Auflage hat sich das Thema erledigt.


    Hochsommerliche Grüße zurück aus Neubrandenburg! :thumbsup:
    Anbei noch ein paar Fotos vom Montagsausflug auf unserem schönen Tollensesee! ;)


    Gruß Carsten :thumbup:

    :thumbup: Hallo Porta-Freunde,


    manchmal hat man im Winter eine Idee, wie man beim Porta etwas verbessern kann. So ging es mir auch und ich überlegte mir eine einfache Lösung für Ruderhalter und Rutenauflage.


    Mit jeweils zwei passenden PVC-Rohrschellen lassen sich ohne großen Aufwand ein paar praktische Ruderhalter oder Angelrutenauflagen bauen.
    Beim Ruderhalter: einfach mit Sekundenkleber verbinden reicht völlig aus.
    Die Rutenauflage: um 90 Grad versetzt und innen verschraubt sind die auch fest verbunden.


    Für Passgenauigkeit und zum Schutz klebte ich noch weichen Gummi rein.


    Nun rutschen mir die Ruder nicht mehr umher und auch die Angelruten bleiben da wo sie sollen. ;)


    Ahoi und Petri Heil wünscht


    Carsten :thumbsup:

    Hallo Porta-Freunde :)
    Kurz meine Erfahrungen zum Thema: Da das Porta-Boot schön stromlinienförmig ist stellen auch höhere Geschwindigkeiten kein Problem dar. Bis 160 Kmh habe ich es mal getestet. Natürlich nimmt die Lautstärke dann stark zu, so dass ich als Autobahn-Reisegeschwindigkeit maximal 120-130 Kmh empfehlen würde.
    Noch ein Hinweis: Wenn das Boot nicht hundertprozentig zusammen geklappt ist, dann kann der Fahrtwind da eindringen und einen ziemlich lauten Pfeifton erzeugen. Hatte das schon bei ein paar Fahrten erlebt.


    Viele Grüße
    Carsten :thumbup:

    Moin zurück! :thumbsup:


    Hört sich gut an. Dann warte ich mal auf das Frühjahr und auf ein paar Fotos von dir. ;)


    Momentan bräuchte man auf den Gewässern einen Eisbrecher, aber DEN Umbau schaffen wir mit dem Porta nicht.... :D


    Bis dann!
    Gruß Carsten

    Moin zurück ;)


    Glatter, fester Boden klingt gut, zwei bis drei cm ist aber nicht gerade wenig.
    Ein Foto wäre natürlich toll. Musst ja nicht das Boot aufbauen, man sieht auch so alles.


    Hast du eine Abstützung für den Kiel gebaut oder ist alles Hohlraum?


    Gruß, Carsten :thumbup:

    Stimmt genau. ;) Da hilft nur Ausprobieren.
    Da so eine Sperrholzplatte ja etwas elastisch ist, bin ich wegen der Anpassung ganz optimistisch.
    Wir schauen mal. :thumbup:

    Meine Überlegungen sehen etwa so aus:
    Eine dünne Sperrholzplatte (vielleicht 6 mm) zuschneiden und an den Rändern mit einem Scheuer-Schutz versehen. (vielleicht ein aufgeschnittener Schlauch)
    In der Mitte der Platte - also beim Kiel - wäre ein Styropur-Block ganz praktisch. Er lässt sich passgenau zuschneiden, ist leicht und wasserbeständig. Mit einem guten Kleber sollte er an der Sperrholzplatte zu befestigen sein.

    Hallo DonRoberto,
    also ich arbeite momentan auch an einer "Steh-Lösung". Sie muss leicht und stabil sein und darf natürlich das Boot nicht beschädigen.

    Hallo Porta-Fans! :) Also vorab sei erwähnt: ich habe überhaupt nichts gegen Schlauchboote. ;)

    Aus meiner Sicht macht ein Schlauchboot nur Sinn, wenn man es an einem Standort für länge Zeit nutzt, oder es nach der Nutzung im aufgeblasenen Zustand belässt. Zum Beispiel hat ein Arbeitskollege von mir ein Schlauchboot als Dauercamper an einem See. Im Frühjahr pumpt er das Boot auf und im Herbst kommt die Luft wieder raus. Diese Nutzung geht voll in Ordnung.


    Wenn ich mir vorstelle, mein Porta gegen ein Schlauchboot vergleichbarer Größe zu tauschen, dann kommt schon beim Gedanken daran das kalte Grausen! Alleine schon das Gewicht, was in etwa doppelt so schwer wie ein Porta sein dürfte schreckt ab. Mein Porta hole ich alleine aus dem Keller, bringe es zum Auto und baue es auf das Autodach. So ein Transport mit einem Schlauchboot wäre schon die erste "kraftvolle" Herausforderung.


    Dann der Aufbau und das Handling am Gewässer. Auch hier ist das Porta dem Schlauchboot doch wohl deutlich überlegen. Genau so beim Zusammenpacken sehe ich alle Vorteile beim Porta. Nebenbei ist das Porta nach einigen hundert Metern absolut trocken durch den Fahrtwind. Das Schlauchboot dürfte zu Hause noch ziemlich feucht sein. :D


    Dann beleuchten wir mal die hier beschriebenen Vorteile des Schlauchbootes:
    - mehr Zuladung
    Nun ja, in der Theorie mag das stimmen, jedoch praktisch spielt es kaum eine Rolle. Eine Fahrt mit 6 oder 8 Personen habe ich mit dem Porta auch nicht vor.
    - mehr Motorleistung möglich
    Also ich behaupte mal, wer auf dem Wasser Rennen fahren will, der legt sich weder ein Schlauchboot noch ein Porta-Boot zu. Nebenbei ist ein Porta mit maximaler Motorisierung auch flott unterwegs.
    - fester Boden
    Hier hat das Schlauchboot tatsächlich einen Vorteil gegenüber dem „Wabbel-Boden“ des Porta. Mit etwas Übung geht das Stehen aber auch im Porta. Wer also beim Angeln gerne steht, der sollte NICHT zum Porta greifen! :D


    Nebenbei bemerkt: ich denke man könnte sich auch beim Porta eine kleine „Stehhilfe“ bauen. Jedenfalls habe ich da eine Idee. Mal schauen wie sich das praktisch umsetzen lässt. Hat vielleicht einer von euch da schon eine Lösung entwickelt?


    So, nun könnte ich hier die ganzen Vorteile eines Portas gegenüber dem Schauchboot auflisten, aber ich denke das würde zu weit führen und ich bin auch sicher, ihr kennt diese selber. ;) Sonst hättet ihr euch bestimmt ein Schlauchboot gekauft....


    Viele Grüße und ein kräftiges Ahoi vom
    Carsten :thumbup:

    Ein Schlauchboot dürfte gegen ein Porta praktisch chancenlos sein. Jedenfalls fällt mir pauschal nichts ein, wo ein Schlauchboot gegenüber dem Porta einen Vorteil hätte. :)